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Der Arbeitskreis "Drohnen" der Hochschulgruppe Bonn


Der Arbeitskreis Drohnen beschäftigt sich mit den militärischen Einsätzen bewaffneter Kampfdrohnen, die zur Tötung von Terrorverdächdigen eingesetzt werden. Der Kollateralschaden ist dabei relativ hoch, d.h. häufig sterben unbeteiligte Zivilisten, die zufällig in der Nähe des Verdächdigen waren oder sie werden aufgrund von Verwechslungen getötet (https://www.theguardian.com/us-news/2016/jul/01/obama-drones-strikes-civilian-deaths). Amnesty International lehnt die Todesstrafe grundsätzlich ab, hinzu kommt noch, dass die Verdächtigen keine Chancen haben sich vor einem ordentlichen Gericht zu den Vorwürfen äußern zu können. Deshalb sind militärische Drohneneinsätze völkerrechtlich sehr umstritten. Fehler in der Analyse der Metadaten können im Nachhinein nicht mehr rückgängig gemacht werden und Unschuldige nicht wiederbelebt werden (https://www.theguardian.com/us-news/2014/nov/24/-sp-us-drone-strikes-kill-1147). Außerdem werden viele der Drohnenpiloten depressiv oder leiden an posttraumatischen Belastungsstörrungen, genauso wie normale Soldaten (http://www.nytimes.com/2013/02/23/us/drone-pilots-found-to-get-stress-disorders-much-as-those-in-combat-do.html).

Unser Arbeitskreis versucht auf diese Problematik aufmerksam zu machen, denn besonders der Trend zum automatisierten Töten ist sehr besorgniserregend und birgt Gefahren für die Zukunft. Leute mit Interessen und Ideen an diesem Thema sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen. Kommt am besten einfach mal zu unserem Gruppentreffen, die Termine findet ihr auf der Startseite.


Stand in der Innenstadt zum Thema Drohnen
Unterschriftenaktion in der Bonner Innenstadt zum Thema US Drohneneinsätze