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Wir sind momentan ungefähr 20 StudentInnen aus den verschiedensten Fachbereichen. In unserem Leitfaden können Neumitglieder und Interessenten Wissenwertes über unsere Gruppe und Amnesty im Allgemeinen nachlesen. Gemeinsam setzen wir für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit ein. Alle 14 Tage treffen wir uns immer mittwochs um 20 Uhr (nächstes Treffen siehe Startseite), um Informationen auszutauschen, Aktionen zu planen und generell unsere Arbeit zu koordinieren. Die Treffen finden im Büro des Bezirks Bonn-Koblenz in der Heerstraße 30 in der Bonner Altstadt statt. Wenn ihr zum ersten Mal kommt, dann schaut ruhig ein wenig früher zwischen 18 und 20 Uhr vorbei. In dieser Zeit ist immer jemand anwesend, der euch ein bisschen von unserer Arbeit erzählen kann.

Ein wesentlicher Teil der Arbeit von Amnesty International ist die Öffentlichkeitsarbeit, denn Menschenrechtsverletzungen finden im Verborgenen statt. Mit zahlreichen Aktionen wie Filmabenden, Infoständen, Vorträgen und Podiumsdiskussionen versuchen wir auf Menschenrechtsverletzungen in aller Welt aufmerksam zu machen. Durch die Schaffung öffentlichen Bewusstseins und der Sammlung von Unterschriften bauen wir Druck auf, um Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen.
Konkret haben wir seit Jahren eine sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Woki-Kino. Jeden ersten Montag im Monat zeigen wir einen Film mit Menschenrechtsbezug, informieren passend zum Thema und sammeln Unterschriften. Weiterhin setzen wir uns intensiv für den iranischen Studenten und politischen Aktivisten Majid Tavakkoli ein, der als politischer Gefangener im Iran inhaftiert ist. Ein anderer Schwerpunkt ist der Einsatz gegen Kindersoldaten. Im Rahmen der Aktion Rote Hand sammeln wir rote Handabdrücke, die zum internationalen Red Hand Day am 12. Februar an Bonner Abgeordnete des Bundestages übergeben werden sollen. Aktiv werden wir außerdem im Rahmen von internationalen Gedenktagen wie dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember oder dem Tag der Arbeit am 1. Mai. Vor allem im Sommer sind wir auch mit Infoständen bei Konzerten und Festivals präsent. Da Menschenrechtsarbeit nicht umsonst ist, organisieren wir regelmäßig Fundraising-Aktionen, wie z.B. Flohmarktstände, Verlosungen und Spendensammlungen. Übrigens sind Menschenrechtsverletzungen zwar eine ernste Sache, trotzdem sind wir eine nette Truppe, die auch Spaß zusammen hat.
...braucht ihr ein bisschen Zeit und Engagement. Dabei liegt es völlig an Euch, wie stark Ihr Euch einbringen möchtet. Für ein durchschnittliches Engagement kann man pro Woche einen Zeitaufwand von etwa 2-4 Stunden einplanen. Unsere 14tägigen Treffen dienen der Planung und Koordinierung der Aktionen, der größte Teil der Arbeit fällt jedoch individuell zu Hause an, wenn Texte und Petitionen geschrieben, Plakate und Flyer entworfen werden oder Werbung für eine Veranstaltung gemacht wird. Wenn Ihr interessiert seid, kommt einfach vorbei und macht Euch Euer eigenes Bild. Wir freuen uns immer über Zuwachs.